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Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Köln, 24.04.2009
Ein Euro kann ein Leben retten:
Startschuss für Kölner Kampagne gegen Malaria
Elfie Scho Antwerpes, Schirmherrin der action medeor-Kampagne: "1 Euro gegen Malaria - Köln ist dabei" gab den Startschuss. 100 Kinder ziehen heute mit Spendendosen durch die Kölner Innenstadt und rufen zu Spenden auf.
Köln, 24. April 2009. Elfi Scho-Antwerpes, Kölner Bürgermeisterin, hat heute als Schirmherrin den Startschuss für die Kölner Stadt-Kampagne gegeben: „1 Euro gegen Malaria – Köln ist dabei!“

Organisator der Kampagne, die am Vortag des Weltmalariatages beginnt, ist das Medikamenten-Hilfswerk action medeor mit einem großen Medikamentenlager in Tönisvorst bei Krefeld und einem Kölner Büro. Als inzwischen größtes Medikamenten-Hilfswerk Europas widmet action medeor sich unter anderem mit höchster Priorität dem Kampf gegen Malaria. Denn: Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an der parasitären Infektion, obwohl die Behandlung nur einen Euro kostet. In den letzten drei Jahren hat medeor rund drei Millionen Menschen mit Malariamedikamenten versorgt.

Zum Start der Kölner Stadt-Kampagne hat action medeor an der Basilika St. Aposteln eine Landschaft aus Moskitonetzen aufgebaut und informiert dort über seine Arbeit. „Am Standort Köln passt das weltweit agierende Medikamenten-Hilfswerk ebenso gut zu unserer Stadt wie seine Aktion“, sagt Elfi Scho-Antwerpes, „denn action medeor öffnet den Blick für lebensbedrohliche Probleme und Krankheiten in anderen Teilen der Welt! Die Kölnerinnen und Kölner, und damit auch unsere Schülerinnen und Schüler, haben mit dieser Aktion eine weitere Möglichkeit sich entwicklungspolitisch zu engagieren.“

Fast 100 Schüler des Gymnasiums Köln-Nippes haben nach Start der Kampagne in der Kölner Innenstadt für Spenden geworben. „Die Schüler sind von der Aktion begeistert und freuen sich, dass sie helfen können“, sagt Bernd Pastors, Vorstand der action medeor. „Sie haben sich viele Aktionen ausgedacht: Einrad fahren, Gitarre spielen, singen und ein Glücksrad aufbauen.“

Alle Schulen können übrigens  in den kommenden Monaten mitmachen und sich etwas einfallen lassen. Denn bis Ende Oktober bleibt noch viel Zeit, sich mit eigener Initiative an der Spendensammelaktion zu beteiligen – und dabei auch selbst zu gewinnen: Der besten Idee winkt als Belohnung eine Schulstunde mit Anke Engelke. Der TV-Star ist Botschafter der action medeor und fordert die Kölner zur Mithilfe auf: „In Tansania habe ich gesehen, was medeor leistet und weiß jetzt, wie wertvoll die Unterstützung ist.“

Drei Kölner Unternehmen haben bereits im Vorfeld ihre Unterstützung der Malaria-Kampagne zugesagt. Ein großes Dankeschön geht an „Globetrotter Ausrüstung“, an die Bank für Sozialwirtschaft sowie die Kölner Außenwerbung.

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