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| Insgesamt 900 Menschen, darunter zahlreiche Kinder, konnte das humedica-Ärzteteam, ein Partner der action medeor, binnen einer Woche behandeln. (Quelle: humedica) |
Die Situation in Haiti ist nach den schweren Wirbelstürmen immer noch katastrophal. Nach Berichten eines Partners sind viele Orte von der Flut eingeschlossen und von der Außenwelt abgeschnitten, und eine kurzfristige Besserung ist wegen der starken Regenfälle nicht absehbar. Trotzdem konnten schwer erreichbare Orte in der Umgebung des Ortes St. Marc mit Hilfe der lokalen Behörden in einem Geländewagen erreicht werden.
„Die Ankunft des Hilfsteams spricht sich in Windeseile herum“, so der Partner, „und in kürzester Zeit warten Hunderte von Menschen vor der provisorisch aufgebauten Ambulanz.“ Die Menschen litten an Malaria, Parasiten, schweren Hautkrankheiten, Krätze und schlimmen Durchfällen, was für viele Kinder lebensbedrohlich sei.
„Auch die Zustände in dem Krankenhaus von St. Marc sind katastrophal“, so der Partner. „Es fehlt absolut am Nötigsten.“ medeor unterstützt die Arbeit seiner Partner nach Kräften. Bisher hat medeor 350 Pakete mit einem Gewicht von sieben Tonnen zusammengestellt, 44 Pakete werden zurzeit im Lager der action medeor gepackt.
Um den Menschen auf Haiti zu helfen, ist medeor auf Spenden angewiesen. Kto.-Nr. 555 555 555, Volksbank Krefeld, BLZ 320 603 62, Stichwort: „Haiti“
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