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Tönisvorst, 02.02.2009. Die Cholera-Epidemie ist außer Kontrolle geraten. Die neuesten Zahlen der Weltgesundheitsorganisation sind erschreckend. Inzwischen sind 62.909 Menschen mit Cholera infiziert und 3.229 Menschen gestorben. „medeor bringt jeden Tag Medikamente für die Gesundheitsstationen in Simbabwe auf den Weg. Heute zum Beispiel haben wir für ein Krankenhaus in Tshelanyemba 219 Pakete mit Antibiotika, Schmerzmitteln, Vitamine, Handschuhe, Spritzen, Kanülen und Elektrolyte auf den Weg gebracht“, sagt Inge Ricken von medeor. Sie kümmert sich hauptsächlich um die Versorgung der Gesundheitsstationen in Simbabwe.
Nach Angaben der Partner der action medeor sind inzwischen alle zehn Provinzen von der Epidemie betroffen. Vor allem die Menschen in den ländlichen Regionen leiden unter der Krankheit. Cholera wird unter anderem durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen und kann unbehandelt schnell zum Tod führen. In Simbabwe breitet sich die Cholera aber auch aufgrund der mangelhaften ärztlichen Versorgung und aufgrund des schlechten Abwassersystems so rasant aus.
Die Menschen in Simbabwe erleben die schwerste Krise in Simbabwes Geschichte. Armut, Hyperinflation und das Wegbrechen der staatlichen Infrastruktur haben die schwere Cholera-Epidemie ermöglicht. Für diese Hilfe ist medeor dringend auf Spenden angewiesen: Volksbank Krefeld, Kontonummer 555 555 555, BLZ 320 603 62, Stichwort: Hilfe für Simbabwe
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