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Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Tönisvorst, 04.08.2009
Video-Botschafter gegen Malaria gesucht!
action medeor nutzt neue Form des Internet-Marketings

Tönisvorst, 04.08.2009. In Deutschland werden jährlich Millionen von Spenden-Briefen an Privat-Haushalte verschickt, mit der Bitte für einen guten Zweck zu spenden. Selbst wer dieser Thematik grundsätzlich positiv gegenübersteht, hat sich vielleicht das ein oder andere Mal schon über die Papierflut, die damit einhergeht, geärgert – vor allen Dingen zu Festtagen wie Weihnachten.

action medeor wendet sich nun als erste deutsche Hilfsorganisation mit einer neuen und bisher einzigartigen Form der personalisierten Video-Botschaft an die zumeist junge und  kommunikationsfreudige Internet-Gemeinschaft. Prominentes Vorbild für diese Art der Mobilisierung von Unterstützern ist der amerikanische Präsident Obama, der diese Marketing-Strategie erfolgreich im Wahlkampf nutzte.

Der Überraschungseffekt für jeden einzelnen ist dabei vorprogrammiert: Der persönlich bekannte Absender spielt die Hauptrolle im Video gegen Malaria und der E-Mail-Empfänger wird namentlich dazu aufgerufen, sich ebenfalls zu engagieren. Bei Weiterleitung ist der Absender nun selber Titelheld und trägt dazu bei, möglichst viele Menschen zu mobilisieren, ihr Gesicht gegen Malaria zu zeigen (www.zeig-dein-gesicht-gegen-malaria.de). Das 30-sekündige Video ist auf jedem gängigen Computer abspielbar – es wird lediglich ein Flash-Player benötigt und zur Weiterleitung eine E-Mailadresse.

Die Video-Aktion ist Teil der Kampagne „Stop Malaria Now!“, die zurzeit im Mittelpunkt der Aktivitäten von action medeor steht. „Wir wollen mit dieser Internet-Aktion die Sensibilität für Malaria gerade bei jüngeren Menschen wecken und action medeor in dieser Zielgruppe bekannter machen“, erläutert Bernd Pastors, Vorstand von action medeor, die Hintergründe. Malaria ist immer noch eine der tödlichsten Armutskrankheiten und hat immense soziale und wirtschaftliche Auswirkungen auf die Entwicklungsländer. An Malaria erkranken jedes Jahr 250 Millionen Menschen, fast eine Million stirbt daran.

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