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Initiative Transparente Zivilgesellschaft
Tönisvorst, 16.03.2009
medeor-Ausstellung in der Sparkasse Krefeld
„Die Ausstellung informiert sehr anschaulich und auch differenziert über die Arbeit der action medeor“, sagt Siegfried Thomaßen (re.), Mitglied des Präsidiums der action medeor und stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Krefeld. Zusammen mit medeor-Vorstand Bernd Pastors (li.) eröffnete er gestern die sehenswerte Ausstellung.

Tönisvorst, 16.03.2009. „Gesundheit für alle Menschen“ – dieses Ziel begleitet medeor seit seiner Gründung vor 45 Jahren. In dieser Zeit hat sich Europas größtes Medikamenten-Hilfswerk enorm weiterentwickelt und leistet im Kampf gegen die Armutskrankheiten vorbildliche Arbeit. Die Sparkasse in Krefeld (Ostwall 155)  lädt in ihre Geschäftsstelle Interessierte ein, sich im Rahmen einer Ausstellung der action medeor über die vielfältigen Projekte und innovativen Konzepte ein Bild zu machen.

Neben seinen klassischen Aufgaben der Versorgung von Gesundheitsstationen in entlegenen Regionen der Entwicklungsländer mit Medikamenten, seiner raschen Hilfe im Not- und Katastrophenfallen und dem Aufbau von Basisgesundheitsdiensten bemüht medeor sich auch darum, dass die lebenswichtigen Medikamente in den armen Ländern selbst hergestellt und verteilt werden.

Zum Beispiel setzt sich action medeor dafür ein, dass die Heilpflanze Artemisia Annua in Tansania angebaut und aus dem Pflanzenwirkstoff Tabletten und den Sirup gewonnen werden. Die Idee: Anstatt das Mittel aus Asien oder Europa zu importieren, wird die Pflanze in den höheren Lagen Afrikas angebaut. So können die Kosten für die dringend gebrauchten Medikamente um knapp ein Drittel gesenkt werden. action medeor fördert die Kultivierung der Pflanze durch Kleinbauern und vermittelt ihnen das nötige Know-how - von der chemischen Aufbereitung des Inhaltsstoffes bis hin zur Produktion der Tabletten.
Ein anderes Beispiel: Der Verein fördert die lokale Produktion von Aids-Medikamenten in Tansania. Sein Ziel ist es, für ca. 100 000 Aidskranke 90 Millionen Tabletten jährlich zu produzieren, die dann zum Selbstkostenpreis abgegeben werden.

Die medeor-Ausstellung ist vom 16. bis 27. März in der Sparkasse Krefeld am Ostwall 155 zu sehen.

Unterstützt wird action medeor von Anke Engelke.
Weitere Informationen: www.medeor.org.
medeor ist für seine Arbeit auf Spenden angewiesen:
Spendenkonto: Sparkasse Krefeld, Kontonummer 9993, BLZ 320 500 00



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