|
Seit mehreren Jahren nimmt die Zahl der Bluttransfusionen in Folge einer schweren Malariaerkrankung in der Gesundheitsstation dramatisch zu. Trotz aller Anstrengung des beninischen Staates auch die ländliche Bevölkerung mit Moskitonetzen und hochwirksamen Malariamedikamenten zu versorgen, um so die Rate der Infizierten zu senken, bleibt oft als letzte lebensrettende Maßnahme nur die Bluttransfusion. Aufgrund fehlender Blutkonserven wurden bisher meist die Begleitpersonen des Patienten zur Blutspende aufgefordert. Diese Notfall-Praxis erforderte eine rasche Kontrolle der Blutspenden auf verschiedene Infektionen (HIV, Hepatitis B+C und Syphilis) mit Hilfe von Schnelltests. Dieses Verfahren kann in schlimmsten Falle zu “falsch negativen” Testergebnissen führen, was eine Kontamination des Blutempfängers für sein gesamtes Leben bedeutet. 
|